Plötzlich drängt die Zeit

Bolligen Parteilos (BP) begrüsst und unterstützt den strategischen Entscheid zur Verlegung, will dem Gemeinderat aber keine Generalvollmacht ausstellen. Der Rat soll zuerst einen Planungskredit in der Grössenordnung von 500’000 Franken erhalten, ein konkretes Projekt ausarbeiten und dann nochmals mit dem Baukredit vors Volk kommen.

Hier der Beitrag in der Berner Zeitung Plötzlich drängt die Zeit vom 03.06.2017.

Ortsparteien gegen Rudolf Burger – Stellungnahme zum Beitrag vom Bund, 26.10.2016

Bei Wahlen haben Bisherige meist einen Vorteil, da sie durch ihre Amtstätigkeit in der Bevölkerung bekannter sind als Neukandidierende und sie damit tendenziell einen grösseren Wählerkreis haben. Dieser Vorteil muss aber hart verdient sein. Denn bei einer Wiederwahl wird (nur) der Bisherige an seinen Erfolgen und vor allem an seinen Misserfolgen gemessen. Die Neukandidierenden hingegen können sich durch Kommunikation, Auftritte und Versprechungen gut positionieren – sie müssen sich nicht rechtfertigen und profitieren ganz klar vom Prinzip der Hoffnung. Hoffnung, dass es nun besser wird.

Rudolf Burger, amtierender Gemeindepräsident und bp-Kandidat für eine dritte Amtszeit, hat in den letzten vier Jahren gemeinsam mit seinem Gemeinderatskollegium sehr schwierige Fragen im Zusammenhang mit der Pensionskasse BIO und der Nutzung des Flugbrunnenareals für Wohnzwecke vorangetrieben und zu guten Ergebnisse geführt. Der Gemeindepräsident kann auch nur mit einem engagierten Gemeinderatskollegium gute Ergebnisse erzielen. Es wäre daher vermessen, Erfolge und Misserfolge nur dem Gemeindepräsident zu zuschreiben.

Wir hoffen, dass nicht nur Versprechungen auf Besserung ausschlaggebend sind für eine Wahl ins Gemeindepräsidium. Die soliden Dossierkenntnisse von Rudolf Burger und seine kompetente, erfahrene und unabhängige Sachpolitik sollten klar den Vorrang haben!

Hier der Beitrag im Der Bund vom 26.10.2016

 

Gemeindepolitik ist Sachpolitik

Der Wahlkampf in Bolligen ist in vollem Gange. Eines wird deutlich, wenn man die Inserate und das Werbematerial unter die Lupe nimmt: Auf Gemeindeebene unterscheiden sich die Forderungen der Parteien und auch die von uns, bp-Bolligen Parteilos, nur in geringem Masse: Für ein lebenswertes, lebendiges, sicheres, nachhaltiges und bezahlbares Bolligen sind alle. Ebenso für eine menschliche, lösungsorientierte, rücksichtsvolle, gradlinige Politik. Und auch hinter die Forderung nach regionaler Zusammenarbeit, einem familienfreundlichen Umfeld, umweltschonendem Handeln, moderatem Wachstum sowie Schuldenabbau und gesunden Finanzen können sich wohl alle sechs Gruppen stellen, die Listen eingereicht haben. Die Einigkeit rundum zeigt, dass in der Gemeinde Sachpolitik dominiert. Von ideologischen Auseinandersetzungen, wie sie mitunter auf anderen Ebenen stattfinden, ist in Bolligen wenig zu spüren. Übrigens auch nicht im Gemeinderat, in dem ein gutes Klima herrscht. Sachpolitik vor Parteipolitik – das soll auch in Zukunft so bleiben. Dafür werden sich die Kandidatinnen und Kandidaten der Liste 3 von bp-Bolligen Parteilos einsetzen – und natürlich auch der Schreibende als Gemeindepräsident.

Rudolf Burger, Gemeindepräsident, bp-Bolligen Parteilos

Veröffentlicht am 27.10.2016 in der Bantiger Post

Senta C. Haldimann, Kandidatin für den Gemeinderat, zum Thema Schulwegsicherheit

Mit der Zusammenlegung der Primarschulen ins Schulhaus Lutertal und dem daraus resultierenden neuen Schulweg für viele PrimarschülerInnen, wurde die Schulwegsicherheit zu einem viel diskutierten Thema. Anlässlich der Informationsveranstaltung „Lotsendienst / Schulwegsicherheit“ (20.06.2016 im Reberhaus), haben sich mehrere Eltern bereit erklärt, als Begleitgruppe Schulwegsicherheit den weiteren Prozess mitzugestalten. Diese Begleitgruppe hat nun Senta Haldimann zum Thema Schulwegsicherheit befragt:

Was ist Ihr Standpunkt zur Schulwegsicherheit in Bolligen?

Die Schulwegsicherheit hat für mich oberste Priorität, damit die Schulkinder ihren Schulweg zusammen mit ihren Schulkameraden selbständig und zu Fuss machen können. Ich denke, dass die Schulwegsicherheit in den Quartieren gegeben ist. Jedoch ist die Querung der Bolligen- und Krauchthalstrasse sicher kritischer. Eine umfassende fachkundige Beurteilung der Schulwegsicherheit masse ich mir als Laie jedoch nicht an.

Im Bildungsreglement der Schule Bolligen wird im Artikel 21 darauf hingewiesen, dass der Schulweg in die Verantwortlichkeit der Eltern fällt. Ich bin der Meinung, dass die Gemeinde sich mit diesem Artikel nicht aus der Verantwortung ziehen kann, und dass die Eltern nur für einen „zumutbaren Schulweg“ verantwortlich sind. Doch gerade die Zumutbarkeit eines Schulwegs gibt natürlich Anlass zu hitzigen Diskussionen – wie bei dem Fussgängerstreifen auf der Krauchthalstrasse.  Da diese „Zumutbarkeit“ nicht in Reglementen klar definiert ist, ist es meiner Meinung nach an der Gemeinde, die Schulwegsicherheit von Fachpersonen abklären zu lassen und entsprechend notwendige Massnahmen einzuleiten, um einen zumutbaren Schulweg sicher zu stellen.

Mit der Zusammenlegung der beiden Schulhäuser hätte bereits vorab ein offizieller Schulwegplan erarbeitet und umgesetzt werden sollen. Dies sollte meiner Meinung nach nun rasch nachgeholt werden.

Wie stehen Sie zum bestehenden Lotsendienst und dessen Fortführung?

Der bestehende Lotsendienst ist eine sehr gute ergänzende Massnahme zum baulich angepassten Fussgängerstreifen an der Krauchthalstrasse. Insbesondere für den Start ins neue Schuljahr und zum Einüben des neuen Schulwegs der Kinder aus dem ehemaligen Flugbrunnenschulhaus hat der Lotsendienst sicher wesentlich zur Sicherheit beigetragen.

Eine Fortführung des Lotsendienstes ist grundsätzlich sinnvoll. Es sollte aber vorgängig mit den beteiligten Lotsen diskutiert werden, ob und wie der Lotsendienst sinnvoll angepasst werden könnte. Nur mit Mühe konnte eine genügende Anzahl von Lotsen gefunden werden. Die Fortführung steht und fällt leider auch mit der Bereitschaft von Freiwilligen, diese Aufgabe zu übernehmen. Engagierte Bolligerinnen und Bolliger sind daher gefragt!

Was halten Sie von einer Temporeduktion (Tempo 30) auf der Krauchthalstrasse?

Eine Temporeduktion auf den kritischen Streckenabschnitten ist aus meiner Sicht eine gute Lösung für eine bessere Schulwegsicherheit, insbesondere da sie unbeschränkt wirkt – also nicht wie der Lotsendienst nur während bestimmten Zeitfenstern.

Gemäss Aussagen am Informationsabend vom 20. Juni 2016 hatte der Gemeinderat bis anhin darauf verzichtet, einen Bewilligungsantrag für eine Geschwindigkeitsreduktion auf der Bolligen- bzw. Krauchthalstrasse zu stellen, da die kantonalen Behörden nach Einschätzung des Gemeinderats die Bewilligung nicht erteilen würden. Ich bin der Meinung, dass die Ablehnung nicht zum Vornherein klar ist, und der Gemeinderat deshalb umgehend das Verfahren für die Einführung einer Geschwindigkeitsreduktion starten soll.

Sollte der Kanton die Geschwindigkeitsreduktion bewilligen, wäre vermutlich der Lotsendienst nicht mehr notwendig.

Bolligen hat eine eigene App !!

Schon gewusst? Die Gemeinde Bolligen bietet seit April 2016 als Ergänzung der Webseite zusätzlich ein Gemeinde-App für iPhone und Android-Geräte an. Die App stellt eine praktikable und ergänzende Informationsmöglichkeit zum Mitteilungsblatt und der Webseite dar.
Die App kann auf einem Smartphone oder Tablet installiert werden. Dadurch ist es beispielsweise möglich, eine Benachrichtigung zur nächsten Altpapiersammlung oder den Neuigkeiten zu abonnieren. Hier die Liste der verschiedenen Infos, welche die App zur Verfügung stellt:

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Schulwegsicherheit über die Bolligenstrasse – Eltern sind nicht zufrieden

Die Schulwegsicherheit an der Bolligenstrasse führt seit einigen Monaten zu hitzigen Diskussionen. Im Rahmen der Zusammenlegung der beiden Schulhäuser werden die rund 130 Schülerinnen und Schüler aus dem Flugbrunnenschulhaus ab Mitte August in das Lutertalschulhaus gehen müssen. Ein Grossteil der Schülerinnen und Schüler müssen dann die Bolligen- bzw. Krauchtalstrasse überqueren. Die Schulwegsicherheit war stets Teil des Projekts zur Zusammenlegung der Schulhäuser. Der Kanton ist daher momentan dabei, an verschiedenen Orten den Übergang mit Mittelinseln sicherer zu machen. Dies bedingt bauliche Massnahmen und für die Verbreiterung der Strasse müssen zudem private Landeigentümer enteignet werden. 

Am 20. Juni 2016 hatte der Gemeinderat nun zu einer Infoveranstaltung zum Lotsendienst für die Fussgängerüberquerung auf der Bolligenstrasse eingeladen, da betroffene Eltern der Meinung sind, dass die Schulwegsicherheit trotz der baulichen Massnahmen noch immer nicht genügend ist.

Die Disksussion um die Schulwegsicherheit war sehr emotional. Viele Rednerinnen und Redner haben dem Gemeinderat Vorwürfe gemacht, zu wenig gemacht zu haben. Aber keiner der Redner hat auch nur ein positives Wort fallen lassen, dass die Mittelinseln gebaut werden. Jeder, der zur Zeit an der Baustelle vorbei fährt, sieht, wie aufwändig die baulichen Massnahmen sind. Dass die Kita Butzus rund 50m2 von ihrem Garten zu Gunsten der Mittelinsel verliert, wurde als selbstverständlich hingenommen.

Es ist sehr erfreulich, dass nun auch noch grosse „Schule“-Markierungen (auf eine Länge von 6m) auf die Strasse gemalt werden. Zudem soll die Beleuchtung (LED) im Bereich des Fussgängerstreifens erneuert werden. Zusätzlich ist die Gemeinde bereit, die Organisation eines Lotsendienstes zu übernehmen. Dafür wird bis Ende Jahr ein Betrag von CHF 5000 eingestellt.

Gemäss den Aussagen des Gemeindepräsidenten, Rudolf Burger, wurde bis anhin darauf verzichtet, einen Bewilligungsantrag an den Kanton für eine Geschwindigkeitsreduktion für die Bolligenstrasse zu stellen, da nach Einschätzen des Gemeinderats die Bewilligung kaum durch gekommen wäre. Es ist sehr schade, dass die Gemeinderat diese Einschätzung bis jetzt selber vorgenommen hat und damit eine mögliche Geschwindigkeitsreduktion von vornherein schon verunmöglicht hat. Es ist daher nun dringend an der Zeit dieses Versäumnis nachzuholen. An der Infoveranstaltung hat der Gemeindepräsident nun versprochen, schon an der nächsten Gemeinderatssitzung das Verfahren für die Einführung einer Geschwindigkeitsreduktion zu starten.

Hier der Beitrag in der BZ vom 23.06.2016

bp-Bolligen Parteilos mit Schwung ins Wahljahr 2016

Am 31.Mai 2016 hat im Reberhaus die jährliche Hauptversammlung von Bolligen Parteilos stattgefunden. Um das Wichtigste vorwegzunehmen: Gemeindepräsident Rudolf Burger hat an der Hauptversammlung bestätigt, dass er für eine dritte Amtsperiode als Gemeindepräsident kandidieren werde. Wir freuen uns, dass Rudolf Burger sich für eine Wiederwahl zur Verfügung stellt.

Eine Zusammenfassung über die jährliche Hauptversammlung wurde in der Bantiger Post am 16.06.2016 veröffentlicht.

Hier der Beitrag in der Bantiger Post.

Linde-Deal unter Dach

Der Entscheid ist mit 1541 Ja – zu 1086 Nein-Stimmen sehr deutlich ausgefallen. Damit steht die Mehrheit der Bolligerinnen und Bolliger klar und deutlich hinter dem Vorschlag des Gemeinderats. Eine Anzeige wegen ungetreuer Amtsführung gegen den Gemeinderat, wie es das Referendumskomitee anscheinend prüft (gemäss Bundbeitrag vom 06.06.2016), wäre absolut unangebracht und ein Hohn gegen das Stimmvolk von Bolligen !!

Hier ist der Beitrag im Der Bund vom 06.06.2016, Seite 21