Rudolf Burger, Jahrgang 1950, ist in Brugg im Kanton Aargau als drittes Kind in der Familie eines Schriftsetzers aufgewachsen. Im Anschluss an die Matur studierte er Geschichte und Politik an der Universität Zürich, am Colby College in Waterville (USA) und an der Universität Bielefeld. Nach dem Doktorat mit einer Arbeit über Kommunalwahlen wurde er Auslandredaktor beim Radio DRS (u.a. Moderator beim «Echo der Zeit»).
Von 1988 bis 1990 war er US-Korrespondent für Radio DRS und die «SonntagsZeitung» in New York, von 1990 bis 1993 Deutschland-Korrespondent für Radio DRS in Bonn. 1993 wurde er Moderator einer Poltiksendung beim kurzlebigen Fernsehsender S Plus. Seit 1995 arbeitet er für den «Bund», von 2001 bis 2008 in der Funktion des stellvertretenden Chefredaktors.
Neben der 50-Prozent-Stelle als Gemeindepräsident schreibt er seither weiterhin für den «Bund», zur Hauptsache für die wöchentliche Rubrik «Samstagsinterview». Wenn er nicht gerade arbeitet, steht er häufig auf irgendwelchen Fussballplätzen, entweder als Aktiver bei den Veteranen des FC Bolligen, als Schiedsrichter irgendwo im der näheren Umgebung oder als Zuschauer auf der Wegmühle oder im Stade de Suisse. Ausserdem ist er passionierter Velofahrer und eifriger Zeitungsleser. Rudolf Burger ist verheiratet und Vater von vier Kindern.