Wer wir sind

Es war Sommer, im Juni im Jahr 2000, als sich nach einem Aufruf in der «Bantiger Post» exakt eine Handvoll Bürgerinnen und Bürger zur Gründung von bp – Bolligen Parteilos trafen.

Zugegeben, der Anfang war nicht gerade ermutigend, aber die Fünf suchten weiter, und zur ersten Versammlung im «Sternen» fanden sich schon etwa 20 Interessierte zusammen. Bei den Gemeindewahlen im November 2000 kandidierten dann immerhin 26 Personen, und das Ziel wurde erreicht: Ein Stimmenanteil von 17,4 Prozent, Richard Moser wurde Gemeinderat und es gab Sitze in allen Kommissionen. Erfolg verpflichtet, Ende November 2000 konstituierte sich bp - Bolligen Parteilos als Verein, und ab Januar 2001 ging es los mit der praktischen Arbeit in der Bolliger Politik. 

Wie gut war diese Arbeit? Schlecht offenbar nicht, denn in den Wahlen im November 2004 entschieden sich schon 19,9 Prozent der Bolliger Stimmbürger für bp – Bolligen Parteilos, und Gemeinderat Richard Moser wurde glänzend wiedergewählt.

Die nochmalige Steigerung des Stimmenanteils in den Wahlen 2008 auf 23,0 Prozent zeigt wohl, dass auch bei bp weiterhin gut gearbeitet wurde. In diesen Wahlen wurde der bp-Kandidat Rudolf Burger im Majorzverfahren nach zwei Wahlgängen zum Gemeindepräsidenten gewählt. Er hatte sich, sicher etwas überraschend, sowohl gegen die Amtsinhaberin Margret Kiener Nellen (SP) als auch gegen Gemeinderat Erich Sterchi (SVP) durchgesetzt.